Kleve 3 siegt in Kranenburg

Am 17.02 hatte die 3. Mannschaft ein schweres Auswärtsspiel in Kranenburg. Insgesamt haben wir eine gute Leistung gebracht.

In der Anfangsphase des Mannschaftskampf sind die Punkte wie reife Früchte gefallen. Als Erstes hatte Ton Huybregts einen schnellen, souveränen Punkt gegen einen ca. 400 DWZ-Punkte schwächeren Gegner eingefahren. Christian kommt an Brett 5 mit Weiß solide aus der Eröffnung, sieht sich dann ungewohnterweise seinerseits einem korrekten Figurenopfer gegenüber, dass dem Kontrahenten drei Mehr-Freibauern bringt. Als Christian aber 10 Züge später die Figur zurückopfert, kann Schwarz das 4-zügige Matt selbst mit einer 2. umgewandelten Dame nicht mehr verhindern.

Der Gegner von Kurt geriet durch passive Eröffnungsbehandlung in eine sehr gedrückte Stellung. Bei dem Versuch, seine Figuren zu entwickeln, nahm er das Angebot der Qualität für die beiden Läufer an und geriet in einen Königsangriff mit Dame und Turm auf der 7. Reihe. Durch ein Opferangebot eines Läufers drang der Angriff zwingend zum Mattangriff durch.

Der Berichterstatter Frank hat dem Gegner früh einen Bauer abgenommen. Durch geschicktes Abtauschen von Bauern sind im Zentrum zwei verbundene Freibauern entstanden. Es hat dann aber noch etwas gedauert, aber der Gegner sah sich spät im Spiel gezwungen eine Qualität zu opfern. Als es dann noch zum Damentausch gekommen war, konnte der Gegner etwas später auch aufgeben.

Nun hatten wir schon 4 Punkte. Es reichte ein halber Punkt zum Mannschaftssieg, den Bernd beisteuerte. Er hat in einer eher besseren Stellung Remis geboten, was der Gegner auch recht schnell angenommen hat. Dann ist es zu einer großen Überraschung gekommen, denn Daniel geriet zwar in einem offenen Spiel gegen seinen circa 400 DWZ-stärkeren Gegner zuerst einen Bauern in Rückstand, konnte später im Spiel aber glücklicherweise seinen Turm gegen einen Springer geben und hatte im nächsten Zug eine Springergabel auf den König und einen ungedeckten Turm, wodurch er dann mit einer Leichtfigur auf Gewinn stand. Das bedeutete das 5,5:0,5 für Kleve.

Die beiden restlichen Spiele sind leider verloren gegangen. Uli versuchte am ersten Brett, ob man über ein Bauernopfer und der daraus resultierenden freien Linie die nicht durch die eigenen Türme besetzt werden kann, auch zu Vorteil kommen kann. Es bedurfte noch 40 Züge und 3,5 Stunden bis er einsah, dass das nicht geht, wobei der Gegner konsequenterweise gar nichts zuließ.

Carsten war anfänglich in seiner sizilianischen Verteidigung schnell reingekommen. Allerdings war die Stellung lange Zeit zu defensiv. Später ergab sich die Gelegenheit, einen gegnerischen Bauern zu verdoppeln. Dieser Stellungsvorteil konnte leider nicht ausgebaut werden. Nach einigen Tauschaktionen dominierte der gegnerische Läufer gegenüber dem Springer. Im Endspiel musste sich Carsten dann leider geschlagen geben.

Nun ist die 3. Mannschaft auf dem 2. Platz in der Bezirksklasse Nord.

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