Berichte der Jugend

Rembrandt Bruil auf dem Weg zum niederländischen Meister?!

Rembrandt Bruil

Bei der diesjährigen niederländischen Meisterschaft belegt Rembrandt Bruil in der C Jugend, nach sechs von neun Runden den ersten Platz. Mit 5,5 Punkten liegt er bereits einen halben Punkt vor der Konkurrenz. Wir wünschen Ihm viel Glück für die letzten drei Runden.

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Update: Auch nach der 7. Runde bleibt Rembrandt weiterhin in Führung. Seine Partie gegen die Nr. 3 der Setzliste endete mit einem Remis. Da seine direkten Verfolger ebenfalls nur zu halbe Punkte kamen, bleibt sein Vorsprung bestehen.

Rangliste nach 7 von 9 Runden (Platz 1 bis 9 bei insgesamt 28 Teilnehmer):

NrNaamScoreM/VRatingTPRW-WeTPR Mixed1234567
1 Bruil, Rembrandt 6.0 M 1963 2184 +1.81 2184 1 1 1 1 ½ 1 ½
2 De Boer, Eelke 5.5 M 2100 2109 +0.13 2109 1 1 ½ 1 ½ 1 ½
3 Hilwerda, Jonas 5.0 M 2011 2001 +0.16 1985 ½ 1 1 1 0 1 ½
4 Bruggink, Tycho 5.0 M 1858 1949 +0.81 1938 1 0 1 1 ½ 1 ½
5 Elgersma, Onno 4.5 M 2026 2001 -0.10 2001 1 1 1 0 1 0 ½
6 Pham, Khoi 4.5 M 1870 1843 -0.02 1843 1 0 1 1 1 0 ½
7 Grutter, Tim 4.5 M 1828 1778 -0.27 1794 1 0 0 1 1 ½ 1
8 Gevorkjan, Lewon 4.5 M 1815 1772 -0.11 1768 1 1 0 0 ½ 1 1
9 Shakhverdian, William 4.5 M 1732 1845 +1.01 1833 1 1 0 0 1 ½ 1

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Jugendmannschaft ist Regionalliga-Meister

Bericht von Dennis Hoenselaar:

Bereits am Freitagabend sagte der Düsseldorfer Schachklub das für letzten Samstag angesetzte letzte Meisterschaftsspiel der U20-Jugendmannschaft ab. Meister waren wir damit aber immer noch nicht, denn eine Niederlage Krefelds gegen Rheinhausen hätte diese noch aufgrund des direkten Vergleiches in der Dreierkonstellation mit Krefeld und Wesel verhindern können. So drückte die ganze Mannschaft der eigentlichen Konkurrenz die Daumen. Schon um 15:27 Uhr dann die erlösende Nachricht aus Krefeld: Nichtantritt Rheinhausen, 6:0 für Krefeld und Kleve ist auf dem Sofa Meister geworden!

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Spitzenspiel!

Krefelder SK Turm I ½:5½ Turm Kleve I

Spielbericht von Dennis Aengenheister:

In Krefeld wollten wir die Weichen in Richtung Aufstieg stellen, denn Krefeld ist in der Regionalliga unser stärkster Konkurrent. Mit einer Niederlage hätten wir wohl keine Chance mehr gehabt, im nächsten Jahr höherklassig zu spielen. Aber unserer U20-Mannschaft konnte ein deutliches Zeichen setzen. Beide Mannschaften traten nicht ganz in Bestbesetzung an, bei Krefeld fehlte Peter Winkel (Elo 2103) und bei uns Rembrandt Bruil.

Bis auf das erste Brett waren wir DWZmäßig überlegen. An Brett 1 spielte Pieter Verhoef für uns. Sein Gegner war Patrick Terhuven (8. der letzten Deutschen U25 Meisterschaft). Pieter beendete den Mannschaftskampf und holte den letzten Sieg für Kleve. Trotz der DWZ-Überlegenheit an den anderen Brettern war uns klar, dass es nicht einfach wird. Krefeld ist im Aufwind, dort steht ein starkes Trainerteam dahinter. Alle Krefelder Spieler sind aus Erfahrung in der Lage, deutlich stärker als ihre DWZ zu spielen. Wenig überraschend war also nach 2 Stunden noch kein Spiel entschieden war. Es war zu beweisen, dass unsere Jugendlichen die stärkeren sind. Es wurde deutlicher als ich es dachte. Kein Spiel sah jemals verloren für uns aus. Die spielentscheidenden Fehler machten nur die Krefelder. So setzten sich fast alle Spielstärken durch. Den Anfang machte Dennis Hoenselaar. Kurze Zeit später ging es dann Schlag auf Schlag. Elyse Habersetzer, Justus Wiegersma und Kevin Verfürth konnten ihre mittlerweile erspielten Gewinnstellungen umsetzen und die Punkte einfahren. Danach musste man ein wenig warten, bis Benjamin in ein Remis einwilligte. Er konnte seinen minimalen Vorteil nicht in einen Sieg umwandeln. Pieters Spiel ging nach 5 Stunden zu Ende und setzte den Schlusspunkt. Er zeigte, dass aktive Figuren mehr Wert sind als eine Qualle. Das Endergebnis von ½:5½ für Kleve war letztendlich durchaus verdient.

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1 Monat - 3 Verbandtitel

Bericht von Dennis Aengenheister:

Am letzten Spieltag hat der Düsseldorfer SK leider das Spiel abgesagt. Damit stand automatisch auch fest, dass wir die Liga als 1. beenden würden, da Rheinhausen auch nicht mehr an uns vorbeiziehen konnte. In der Mannschaft haben Rembrandt Bruil, Benjamin Melde, Justus Wiegersma, Elyse Habersetzer, Youssef Habib und Gökhan Mete Balli gespielt und dürfen sich jetzt Verbandsmeister nennen. Somit wird die U16-Mannschaft in dieser Saison in der NRW-Klasse auftreten. Nahezu alle Spieler haben damit weiter ihre DWZ hochschrauben können. Justus macht gut 30 Punkte plus und knackt die 1700 DWZ-Grenze. Benjamin schafft es auf 1836 DWZ und ist damit erstmals über 1800. Sie haben beide nun seit Saisonbeginn ungefähr 150 Punkte plus gemacht.

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Doppelgold bei der Verbandsmeisterschaft

v.l.n.r.: Elyse Habersetzer, Justus Wiegersma, Melike Balli, Benjamin Melde, Gökhan Balli, Dennis Hoenselaar, Kevin Verfürth

Bericht von Dennis Aengenheister:

In der vergangenen Woche fand auf dem Wolfsberg die Jugendverbandsmeisterschaft statt. In 5 Tagen wurden 7 Langzeitpartien gespielt. Aus Kleve starteten 7 Teilnehmer: 

U18/U18w: Kevin Verfürth und Dennis Hoenselaar / Elyse Habersetzer
U16: Benjamin Melde und Justus Wiegersma
U12/U12w: Gökhan Mete Balli / Melike Balli (8 Jahre)

Dieses Jahr haben wir das Rekordergebnis aus dem letzten Jahr nochmal verbessert. Wir holten 2 mal Gold und 2 mal Bronze. Damit ist Kleve der einzige Verein, der jetzt 2 aktuelle Jugendverbandsmeister hat.

Gökhan und Melike konnten nicht mit vielen Punkten rechnen. Umso schöner war, dass auch sie für ihre Verhältnisse gut punkten konnten. Melike schaffte sogar ein Remis gegen die Vizemeisterin und holte Platz 4. Gökhan war an 18 gesetzt. Er spielte sich auf Platz 10 nach vorne. Für Gökhan freue ich mich am meisten, dass er gepunktet hat. Er hat sich für sein Durchhalten Respekt verdient. Er hatte seit über einem Jahr keine Wertungspartie gewonnen, blieb aber dabei und will weiter dazulernen und besser werden. Jetzt hat die Arbeit Wirkung gezeigt.

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Rückblick 2016

Bericht von Dennis Aengenheister:

Dieses Jahr hat sich einiges in der Jugend geändert. Startschuss war schon der 2. Januar mit der Verbandsmeisterschaft. Dort zeigten die Jugendlichen, welche Ziele sie in Zukunft ins Auge fassen wollen - nämlich dort zu den besten zu gehören. Elyse Habersetzer spielte eine sehr gute Verbandsmeisterschaft, wo sie ihre Leistung auf gut 1600 DWZ steigern konnte. Es weckte bei ihr den Ehrgeiz und sie nannte mir Ende Januar, ihr großes Ziel, sich mal für eine deutsche Einzelmeisterschaft zu qualifizieren. Dies zu erreichen war realistisch gesehen mehr als schwierig. Dann kam im März die NRW-Meisterschaft. Benjamin und Justus holten dort zwar nur wenig Punkte, aber ab hier war klar, mit wem man sich in Zukunft vergleichen möchte. Den Vogel schoss aber Elyse ab. Es war der wirkliche Startschuss für die größeren Veränderungen. Sie überraschte mit einer starken Leistung und wurde NRW-Vize-Meisterin. Damit qualifizierte sie sich für die deutsche Einzelmeisterschaft. Jetzt bemerkte ich, dass sich was geändert hat. Nicht nur Elyse fuhr zur deutschen Meisterschaft. Sondern auch Benjamin Melde und ich selber. Wir zwei spielten in der offenen U25-Meisterschaft mit. Ich konnte merken, wie das Ansehen der Klever Spieler in der Schachwelt von NRW steigt. Elyse wird als ernsthafte Konkurrenz für alle Mädchen in NRW gesehen. Ich selber sah, welchen Respekt ich damit bei den Jugendlichen als ihr Trainer erhalten habe. Als ich dann noch von einem der stärksten Spieler auf der deutschen Einzelmeisterschaft für die Spielvorbereitung von Elyse gelobt wurde und er erstaunt war, dass ich noch nicht mal 1800 DWZ habe, war mir klar, dass ich einiges ganz gut mache. Auch war ab nun deutlich, was in Zukunft zu den Spielen auf höherer Ebene gehört. Vorbereitung auf den Gegner (Analyse des Gegners und dessen Schwächen erkennen), sowie Spielanalyse nach dem Spiel, um gemachte Fehler in der Zukunft zu vermeiden. Für mich war es das größte Glück, das sich Elyse noch dieses Jahr für die Meisterschaft qualifiziert hat, sonst hätte ich niemals das größte Turnier meines Lebens gespielt. Denn ich denke nicht, dass ich nochmal in einem Turniersaal mit über 700 Spielern spielen werde.

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