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Bericht von Dennis Aengenheister:

Über Ostern haben David Miedema und ich in Karlsruhe das Grenke Chess Open gespielt. Mit über 1200 Teilnehmern ist es wohl das größte Schachturnier der Welt. Es liegt zwar nicht gerade neben der Haustür, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt dorthin zu fahren. 5 Tage Schach spielen, direkt neben den großen Namen der Schachwelt. Diese Chance bekommt man nicht jeden Tag. Über 50 Großmeister waren anwesend und weit über 200 Titelträger. Es war eigentlich alles vertreten - vom Anfänger in der C-Klasse bis zum Weltmeister Magnus Carlsen beim Chess Classic. Es war völlig normal, dass auf einmal ein GM neben einem stand. Besonders war, dass man in jeder Runde zuschauen konnte, wie GMs mit der Zeitnot umgingen oder verzweifelten. Spielerisch lief das Turnier für mich letztendlich so, dass ich halbwegs zufrieden damit bin. Aber ich hatte eigentlich schon mehr von mir erhofft. Trotzdem war es lohnenswert, diese große Kulisse zu erleben. Aber gerade die Kulisse macht es ja aus. Deswegen fährt man ja auch nach Dortmund zu einem Fußballspiel, statt nach Kleve ins Stadion.

Bericht von Dennis Aengenheister:

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, somit beginnt eine neue Saison. In den letzten Wochen waren aber auch einige Mitglieder schachlich aktiv. Gestartet sind Frank Unkrig und Benjamin Melde mit dem „Chess Meeting“ in Dortmund. Für Frank lief es nicht so gut, aber Benjamin konnte seine DWZ nach oben schrauben.

Das zweite Turnier in den Sommerferien fand für uns in den Niederlanden in Dieren statt. Das „Dutch Open“ spielten Kevin Verfürth, Elyse Habersetzer, Rembrandt Bruil, Ton Huybregts, Pieter Verhoef und Dennis Aengenheister. Für Arie und Pieter lief es gut. Pieter konnte seine DWZ auf über 2000 steigern. Die anderen waren mit ihren Spielen im Großen und Ganzen recht zufrieden, was sich aber leider nicht in Punkten wiederspiegelte.

In der letzten Woche der Sommerferien war noch "Wewelsburg". Das Jugendturnier wird von der NRW-Jugend organisiert. Dort gingen Elyse Habersetzer, Benjamin Melde, Kevin Verfürth, Laurens van Haaren, Justus Wiegersma und Milan Brettmann an den Start. Für Kevin und Justus war es nicht so erfolgreich wie erhofft. Laurens baute seine DWZ leicht ab, aber bewies, dass er seine Leistung spielen kann. Milan konnte seine DWZ um gut 100 Punkte auf 1020 steigern. Elyse bestätigte ihre 1600 DWZ und konnte sie leicht ausbauen. Benjamin und Wewelsburg, das steht für Erfolg. Im letzten Jahr gut 100 Punkte nach oben, dieses Jahr 66 Punkte. Er spielte eine Leistung von 1990 DWZ, womit er sich jetzt über die Ferien um 104 Punkte auf zwischenzeitliche 1788 DWZ gesteigert hat.

Bericht von Dennis Aengenheister:

Auch in den Sommerferien machen ein paar von uns keine Pause im Schach. Den Anfang haben Benjamin Melde und Frank Unkrig gemacht, die das Dortmunder Open gespielt haben. Beide sind dort in der B-Gruppe (bis 2000 DWZ) gestartet. Benjamin holte 5 Punkte und ist 35. von 106 geworden. Franks Turnier lief nicht ganz so gut. Er blieb bei 1,5 Punkten stehen, womit er nur auf Platz 102 landete. Seine Gegner waren jedoch nie schwächer als er. Da lief es für Benjamin schon besser. Er zeigte, dass sein Ziel, in einem Jahr bei 1800 DWZ zu stehen, wirklich machbar ist. Er spielte eine Leistung von 1773 und ist nun bei 1722 angekommen. Der nächste Jugendliche der die 1700 Grenze geknackt hat.

Weiter geht es in der nächsten Woche im Niederländischen Dieren. Dort spielen Kevin Verfürth, Elyse Habersetzer und ich. Auch dies ist ein größeres Open, was über 9 Runden geht. Kevin startet in der A-Gruppe und steht zurzeit auf der Startliste als 21. Ich werde in der B-Gruppe an den Start gehen. Mein Ziel sind 6 Punkte, um in den Preisgeldbereich zu kommen. Preisgeld liegt auch für Elyse in Reichweite. Sie geht in der Gruppe C als an 1 gesetzte ins Turnier. Jetzt ist Sie bei jedem Spiel die Favoritin und fährt das Risiko, gegen Schwächere alt auszusehen.

Bericht von Dennis Aengenheister:

Auch an diesem Wochenende konnten unsere Jugendlichen wieder Ausrufezeichen setzen. Ich bin mit Dennis Hoenselaar, Kevin Verfürth, Justus Wiegersma und Benjamin Melde zum 24 Stunden Blitzturnier nach Münster gefahren.

Bisher war unsere Jugend nicht gerade für Schnellschachspieler bekannt, da unser Fokus hauptsächlich auf Langzeitpartien liegt. Dies kann man ab heute auch nicht mehr wirklich sagen. Was Justus in den letzten 2 Monatsblitzen schon gezeigt hatte, bewiesen jetzt alle 4 Spieler über 24 Stunden lang.

Wir traten bei dem Turnier in 2er-Teams an. Kevin und Dennis H. spielten zusammen. Benjamin fand seinen Partner in Porta Westfalica. Er spielte mit Jonas Roos (1859 DWZ), was wiederum zeigt, wie weit die schachlichen Beziehungen unserer Jugendspieler gehen. Justus spielte mit mir in einem Team.

Weltmeister Carlsen mit Kevin V. und Justus W.

Bericht von Thomas Verfürth:

Beim diesjährigen Tata Steel Chess Turnier (Turnierseite) in Wijk aan Zee nahmen wie in jedem Jahr mehrere Spieler der Weltspitze teil. Bei den Herren z.B. Weltmeister Magnus Carlsen, die Nummer drei der Welt Anish Giri aus den Niederlanden und Fabiano Caruana (Nr.5). Auch bei den Damen war die Weltranglistenerste Yifan Hou am Start. Die Stars gaben fleißig Autogramme und auch Fotos durften geschossen werden.

Rembrandt Bruil gegen GM Erwin L'Ami

Bericht von Bernd Schumacher:

Dass Rembrandt Bruil ein guter 20-Minuten-Partienspieler ist, ist bekannt. Jezt aber zeigte er bei den Offenen Niederländischen Meisterschaften in Dieren in der Reserve Gruppe B (Rating bis 1850), dass er auch in einem 9-Runden-Vollturnier zu hervorragenden Leistungen fähig ist. Mit der deutlich zweitschlechtesten Rating in dieser starken Gruppe mit 68 Teilnehmern belegte er mit 6 aus 9 Punkten einen ausgezeichneten 11 Platz. Dabei gewann er alle vier Partien mit weiß, spielte zweimal remis mit scharz und hatte bereits in der zweiten Runde einen kampflosen Punkt geholt. Das Turnier schloß er mit einer Rating von 1715 ab. Glückwunsch!

Am spielfreien Tag des Turniers spielte Rembrandt in einem Simultanturnier gegen den Großmeister Erwin L'Ami (Rating 2650). Von den 29 Teilnehmern erreichten nur er und drei weitere Spieler ein Remis, Sieg gab es keinen. Für den Erfolg gab es reichlich Glückwünsche und aus den Händen des Großmeisters eine Urkunde. Alina L'Ami, Ehefrau von Erwin und selbst Frauengroßmeisterin, gratulierte Rembrandt später zum "grand game" (gegen ihren Mann) mit einer mail und einem Foto und wünschte ihm weiterhin  "good luck" für das Turnier.