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Kleve 1 wieder im Rennen!

Spielbericht von Thorsten Brandt:

Heute gelang Kleve 1 im Heimspiel gegen die Schachfreunde von Tornado Hochneukirch endlich der schon lange herbeigesehnte Befreiungsschlag!

In einem bis zu allerletzten Minute spannenden Kampf konnte Kleve sich letzendlich mit 4,5:3,5 durchsetzen. Die Mannschaft spielte sehr geschlossen und auch die Verlustpartien wurden nicht leichtfertig abgegeben. Leider konnten Michel und Johannes an den ersten beiden Brettern heute nichts ausrichten, so dass wir hier am Ende leer ausgingen. Willi holte dafür aber an Brett 3 mit Schwarz einen extrem wichtigen Punkt, nachdem der Gegner im Endspiel wohl mehr als Remis wollte und die Stellung überzog. Der Berichterstatter kam mit Weiß an Brett 4 nach zwischenzeitlich sehr scharfer Stellung mit beidseitigen Chancen in einem schließlich ausgeglichenem Turmendspiel zu einem Remis.

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Knapp vorbei ist auch daneben

Spielbericht von Thorsten Brandt:

Heute hatten wir uns in Krefeld gegen Krefeld 1 eigentlich keine großen Chance ausgerechnet und wollten eigentlich nur nicht zu klar verlieren. Umso mehr waren wir überracht, dass wir zwischenzeitlich fast in die Nähe der Punkteteilung und damit die ersten Mannschaftspunkte für Kleve kamen. Aber es kam anders.

Relativ schnell - nach etwa einer Stunde Spielzeit - einigeten sich Michel an Brett 1 mit Weiß und Sebastian an Brett 4 mit Schwarz auf Remis. An den anderen Brettern war zu diesem Zeitpunkt noch nichts Entscheidendes Geschehen. Irgendwann im weitern Verlauf musste Michel an Brett 5 die Waffen strecken und Frederik kam an Brett 6 langsam aber sicher immer mehr unter Druck.

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Kein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für Kleve 1

Spielbericht von Thorsten Brandt:

Heute spielten wir zuhause gegen die zweite Mannschaft des Düsseldorfer SK. Auf dem Papier waren wir natürlich wieder etwas schlechter. Auf der anderen Seite hatte der DSK bisher auch erst einmal gepunktet. Beide Mannschaften waren in starker Besetzung angetreten und spielten hochkonzentriert. Am Ende ging das vorzeitige Weihnachtsgeschenk jedoch nach Düsseldorf und Kleve überwintert punktlos im Tabellenkeller.

Oben konnten wir ganz gut mithalten, aber an den unteren Brettern war Düsseldorf uns insgesamt überlegen. An Brett 1 und 2 konnten wir Remis halten. An Brett 3 ging der Punkt aus Klever Sicht jedoch verloren. An Brett 4 gewann der Berichterstatter mit Glück durch Zeitüberschreitung des Gegners im 40. Zug (die eigene Uhr zeigte noch 4 Sekunden!). Michel Auwens spielte eine klasse Partie an Brett 5 und hatte lange Zeit den vollen Punkt vor Augen. Am Ende reichte es jedoch leider nur zum Remis. Auf der anderren Seite konnte Karsten Lorum Dank zäher Verteidigung trotz Minusbauern das Remis an Brett 8 retten. Leider konnten Arnd und Frederick an den Brettern 6 und 7 nicht viel erreichen, so dass es am Ende 3:5 aus Klever Sicht hieß.

Nächstes Jahr heißt es also mit voller Kraft gegen den Abstieg!

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Es war mehr drin, wurde aber schlimmer!

Die erste schlechte Nachricht an diesem 3. Spieltag war, dass sich gegen einen der direkten Mitfavoriten um den Klassenerhalt, nur eine 7-köpfige Klever Mannschaft im Vereinsheim des OSC Rheinhausen einfand. Somit lag man schon vor Spielanpfiff mit 0:1 hinten.

Doch die ersten Spielminuten gaben Grund zur Hoffnung. An mehreren Brettern hatten unsere Spieler sich gute Positionen erkämpft. Sebastian an Brett 3 spielte mit einem Bauern weniger in einer guten Stellung auf Angriff. Auch Michel hatte den im Wolga-Gambit typischen Materialnachteil, konnte nach einem taktischen Abtausch die Bauerstruktur am Damenflügel zerstören und kam sogar mit einem Bauern mehr in Materialvorteil. Arnd verzichtete im Gegensatz zu seinem Gegner auf die Rochade und war in Begriff die gegnerische Stellung am Königsflügel zu stürmen. Zunehmend mehr Druck baute Leonid gegen das gegnerische schwarze Zentrum auf und es schien nur eine Frage der Zeit, wann der erste Bauer fällt. In der Zwischenzeit hatte Dennis sich eben diesen Bauernvorteil schon erspielt. Lediglich Wilfried und Frederik standen passiv und drohten mit zunehmender Spieldauer erdrückt zu werden.

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Es hätte schlimmer kommen können

Spielbericht von Thorsten Brandt:

Heute ging es zuhause gegen die SG Solingen 3 und damit gegen den absoluten Topfavoriten der Liga.

Erklärtes Ziel war es daher keine leichten Punkte abzugeben und jeden Brettpunkt als Erfolg zu werten. Die Eröffnungen liefen an allen Brettern zunächst relativ normal, so dass es rein optisch nach einem weitestgehend ausgeglichenen Kampf aussah. Ausnahme war hier leider Sebastian an Brett 5, der mit Schwarz schon früh in Nachteil geriet und nur noch damit beschäftigt war "einzige Züge" zu finden. Das ging leider nicht lange gut, so dass es schon früh 0:1 aus Klever Sicht hieß. Schade.

Ein Teilerfolg zeichnete sich später an Brett 1 ab als Michel mit Schwarz seinen Gegner mehr oder minder in eine Zugwiederholung zwang und somit das erste Schwarzremis und so den ersten halben Brettpunkt für Kleve holte. Johannes an Brett 2 und der Berichterstatter an Brett 4 spielten jeweils mit Weiß gegen Jan und Alexander Hobusch. Nachdem zwischenzeitlich mögliche Verwicklungen schnell wieder verflachten einigte man sich an beiden Brettern kurz hintereinander auf Remis. In der Analyse zeigte sich, dass Johannes noch gute praktische Chancen auf den vollen Zähler gehabt hätte. Damit stand es 1,5:2,5 aus Klever Sicht. Inzwischen geriet Willi an Brett 3 zusehends unter Druck. Dafür hatten Michel und Frederick an den Brettern 6 und 7 ausgeglichene bzw. Dank des Läuferpaares bei Frederick vielleicht sogar leicht vorteilhafte Stellungen. Karsten an Brett 8 hatte sogar einen Bauern mehr und spielte nach eigenem Bekunden auf Gewinn.

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Mehr als erwartet

Spielbericht von Thorsten Brandt:

Heute ging es zum Saisonauftakt nach Ratingen. Da wir gegenüber der letzten Saison personell erheblich Federn gelassen haben und zum heutigen Spiel aus verschiedenen Gründen froh waren überhaupt acht Mann zusammen zu bekommen, hieß die Devise: "Jeder halbe Brettpunkt ist ein Erfolg". Dementsprechend war das 1,5-6,5 aus Klever Sicht schon mehr als wir zunächst erwartet hatten. Immerhin über etwa 90 Minuten konnten wir an allen Brettern recht gut mithalten. Dann kippten nach und nach immer mehr Stellungen zu Gunsten der Ratinger.

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Versöhnliches Ende eine kuriosen Saison

Spielbericht von Thorsten Brandt:

Heute ging es zum Abschluss der Regionalligasaison für Kleve 1 nach Jüchen zu den Schachfreunden von Tornado Hochneukirch 1. Leider konnten wir trotz intensiver Bemühungen nur 7 Spieler zusammen bekommen. Das machte aber nichts, denn heute waren alle von Anfang an darauf eingestellt, einegebührende Abschlussveranstaltung zu geben.

Spontan entschlossen wir uns das Brett von Valentin (Brett 2) frei zu lasen. Dadurch änderte sich spontan die vorbereitete Farbverteilung (des einen Freud des anderen Leid). Formal lagen wir also von Beginn an bereits 0:1 hinten. Dieses Mal war es der Berichterstatter, der den Ausgleich schaffte. Den Stil der Partie beschrieb der ein oder andere Kiebitz als "Kaffeehausschach". Es fogten zwei Remise bei Willi an Brett 6 und Johannes an Brett 5; beide nicht aus schlechteren Stellungen. Zu diesem Zeitpunkt standen jedoch alle 4! verbleibenden Klever Bretter vorteilhaft. Die vollen Punkte wurden in der Reihenfolge Joost (Brett 3), Dennis (Brett 4), Bob (Brett 1) und schließlich Ivar an Brett 8 erzielt. Damit haben wir zu siebt auswärts 6:2 ohne Verlustpartie gewonnen. Das macht Spass!

Kurioserweise stehen wir jetzt in der Abschlusstabelle auf Platz drei und haben einen vollen Zähler Vorsprung auf den Viertplatzierten. Dazu muss man sagen, dass wir sowohl gegen den Vierten (Krefeld 1) als auch den Fünften (Gerresheim 1) jeweils 1:7 verloren haben! Dafür konnten wir dem Aufsteiger Wuppertal die einzige Niederlage zufügen (5,5:2,5). Eine kuriose Saison.

Kurz vor dem letzten Spiel ereilte uns noch die Nachricht, dass eventuell sogar zwei Mannschaftenaufsteigen. So nah werden wir der NRW-Klasse wohl nicht mehr so schnell kommen.

Vielen Dank an alle Beteiligten für eine tolle Saison. Es hat Spass gemacht!

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Und sie können es doch!

Gegen eine bisher ungeschlagene BSG Wuppertal waren wir heute Außenseiter. Offenbar liegt uns diese Rolle: Von Anfang an voll auf Kampf eingestellt legten wir eine der geschlossensten Mannschaftsleistungen der Saison hin. Joost einigte sich an Brett 3 mit Schwarz relativ schnell auf Remis. Es folgten ein weiterer halber Punkt von Reinhard, ebenfalls mit Schwarz an Brett 7 und schließlich von Willi an Brett 6 mit Weiß. Besser hätte es nicht laufen können, denn so hatten wir unten alles stabilisiert und unser Joker Bram machte schon sehr früh Druck an Brett 8, sodass wir schnell mit 2,5-1,5 in Führung gehen konnten. Dann hatten wir das Glück auf unserer Seite: Die Stellung von Johannes an Brett 5, der mit Schwarz gegen eine weiße Gambiteröffnung zunächst auf Verteidigung stand, hatte schließlich nicht nur den Mehrbauern sondern auch die Initiative. Diese wurde so stark, dass er schließlich in entscheidenden Materilavorteil kam und den Punkt zum 3,5-1,5 beisteuerte.

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Kleve 1 - Gerresheim 1 = 1:7

Tja, mehr zu sagen gibt es eigentlich nicht. Nachdem sich heute ein großer Teil der "ersten Garnitur" geschont hat, ist Kleve 1 zwar vollständig, aber letzten Endes leider klar unterlegen angetreten. Großer Dank gilt dabei der 3. Mannschaft, welche uns heute gleich mit drei Spielern verstärkte: Frederik Hermsen, Bernd Schumacher und Christian Thieme. Diese absolvierten eine Art Trainingslager um sich auf ihr Topspiel gegen Uedem 3 in zwei Wochen vorzubereiten.

Den heutigen Ehrenetreffer erzielte Johannes Niemers an Brett zwei, der gegen seinen alten Verein bis in die Haarspitzen motiviert war (wenn man das so sagen kann).

Einem vollen Zähler am nächsten kam ansonsten noch Frederik, der statt in eine gewonnene Stellung in ein schlechteres und später dann auch verlorenes Endspiel abwicklete.

Den Preis für den ausdauerndsten Kampf hat sich heute Valentin verdient. Über Stunden hielt er eine immer leicht schlechtere Stellung in der Nähe zur Remisbreite. Letzendlich reichte es aber doch für Weiß und nach fast sechs Stunden hieß es 1:7 aus Klever Sicht.

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Ersatzgestärkt und doch verloren

Für Kleve 1 scheint es zur Gewohnheit zu werden die Gegner durch eine "sehr variable Mannschaftszusammensetzung" zu überraschen. Manchmal kommt alles zusammen: So war die diesmalige Aufstellung von leider nur sieben Spielern beeinflusst von Vaterfreuden, Umzügen, Auslandseinsätzen und Nachtschichten.

Unser Joker war diesmal Dennis Aengenheister an Brett acht. Dennis ist dabei nicht nur als Spieler, sondern auch als Fahrer nach Ratingen und Nimwegen eingesprungen. Herzlichen Dank hierfür! Das schönste Geschenk konnte er sich aber selber machen: Gegen einen ca. 500 DWZ Punkte stärkeren Gegner konnte Dennis mit Schwarz den vollen Zähler einfahren und damit neben Bob Beeke den einzigen Sieg gegen Ratingen 1 landen. Johannes Niemers und Valentin Buckels konnten jeweils einen halben Zähler beisteuern. Insgesamt ging das Spiel in Ratingen mit 3:5 verloren. Da Krefeld gegen Wuppertal verloren hat, bleiben wir aber vorerst auf dem dritten Tabellenplatz.

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